In der Therapie geht es im Wesentlichen darum, das Problem zusammen mit seinem Ursprung aufzulösen.
Dazu wird der tiefere Sinn des jeweiligen Verhaltens angeschaut, welches mit dem Problem in Verbindung steht. Denn aus einem oder eventuell mehreren Gründen war es wichtig oder sogar notwendig sich genau so zu verhalten. Erst wenn das Motiv für dieses Verhaltensmuster nicht mehr besteht und wir unsere Handlungsweise ändern, können wir uns und unser Leben wahrhaftig zum Positiven verändern.
Belastende Lebenssituationen und geringes Selbstvertrauen



Frau 41, fühlte sich nicht gesehen
Dieses Problem hatte mehrere Facetten.
1. Es stellte sich raus, dass sie immer damit beschäftigt war, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Dies führte zurück zu ihrer Geburt, wo sie das Gefühl hatte, die Hebamme hätte sie verprügelt, bis sie endlich atmete. In ihr hatte sich der Glaube festgesetzt: Um nicht geschlagen zu werden, muss man wissen, was die anderen von einem erwarten. Deshalb wusste sie was andere erwarten, kam aber selbst dabei zu kurz.
2. Ihre Mutter war oft traurig, dann hatte sie immer das Gefühl, sie müsse ihre Mutter retten. Dabei wurden ihre Bedürfnisse nicht gesehen.
3. Sie war furchtbar neidisch auf ihren großen Bruder, weil der Vater ihn bevorzugte. Sie glaubte fest daran, dass der Vater lieber noch einen Jungen gehabt hätte. Als sie verstanden und gespürt hatte, wieso sie sich so verhalten hatte, konnte sie es loslassen. Nun fühlt sie sich gesehen und kann daher sagen, was sie braucht.
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Mann, 24 mit heftigen Aggressionen
Ob Zuhause, in Beziehungen oder auf der Arbeit; er fühlte sich ständig in die Enge getrieben und hatte dann das Gefühl, er müsse der Stärkere sein. Darüber hinaus hatte er schon seit seiner Kindheit ein großes Bedürfnis Dinge kaputt zu machen.
In seinem Stammbaum fanden wir den ersten Grund. Sein sizilianischer Großonkel hatte Streit wegen eines Mädchens und sein Gegner wollte ihn von den Klippen stoßen. Er überlebte nur, weil er ihm zuvor kam und ihm den Bauch aufschlitzte. Danach galt es für den Großonkel wachsam zu sein, ob die Familie des Toten Rache nehmen würde. Diese Erfahrung und Wachsamkeit hatte er übernommen.
Der zweite Grund war, dass seine Mutter mit ihm schwanger wurde und diese Schwangerschaft die Pläne wieder nach Italien zu ziehen zunichte machte. Durch dieses einschneidende Erlebnis hatte er gelernt, dass ihm die Rolle zufiel alles zu zerstören.
In den Sitzungen löste er sich von diesen Erlebnissen und sein Umfeld ist begeistert über seine neue sanftere Art, selbst bei der Arbeit hatte man sofort etwas bemerkt.
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Mann 39, der schüchtern war und niemandem in die Augen schauen konnte
Er fühlte sich von seiner Mutter bei der Geburt nicht willkommen geheißen. Dann, als Teenager erhält er wegen seiner starken Akne mitleidige Blicke. Diese waren so schlimm für ihn, dass er niemandem mehr in die Augen schaute und immer schüchterner wurde - aus Angst wieder so angeschaut zu werden und sich dabei allein gelassen zu fühlen. Dieses Verhalten hielt er bei, bis er zu mir in die Praxis kam, da war er schon 39. Heute schaut er seine Mitmenschen direkt und interessiert an und ergreift auch selbst die Initiative Leute anzusprechen.
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Beziehungs- und Sexualprobleme



Mann 34, konnte sich emotional nicht öffnen

Obwohl er gerne innigere Liebe gespürt hätte, war er nicht in der Lage sich seiner Partnerin zu öffnen. Die Beziehung war daran zerbrochen. Er kam, um nicht die gleichen Erfahrungen noch einmal zu machen.
Als er 15 war, trat sein Vater eines Abends in sein Zimmer und weckte ihn. Dieser war vollkommen in Tränen aufgelöst und erklärte ihm, er wolle sich verabschieden. Die Mutter habe sich von ihm getrennt und er wüsste jetzt nicht, wie er damit leben solle. Mein Klient fühlte sich vollkommen hilflos und überrumpelt. Er konnte nicht ertragen in welch schrecklicher Verfassung sein Vater war und nahm sich vor, sich selbst nie in eine so schmerzhafte Situation zu bringen. Damit hatte er sich der Liebe verschlossen. Als er nun spürte, dass genau diese Angst des Verlustes ihm Verlust gebracht hatte, aber keine Liebe, entschied er, sich bewusst von der Erfahrung seines Vaters zu lösen und sich dem Leben und der Liebe zu öffnen. Wie ich kürzlich hörte, führt er seit 1,5 Jahren eine glückliche Beziehung.
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Mann 37, litt unter Streitigkeiten in seinen Partnerschaften
Für sein Verhalten gab es 2 Gründe.
1. Als Kind wurde er fast vom Auto überfahren, weil er nicht gehört hatte. Dafür wurde er von seinem Vater windelweich geschlagen und seine Mutter stand untätig dabei. Von dem Tag an war er ein angepasster Junge. Genauso verhielt er sich dann auch in seinen Partnerschaften. Er hatte das Gefühl, er müsse immer alle Erwartungen seiner Partnerin erfüllen und komme so selbst zu kurz. Er empfand eine Beziehung daher schnell als monoton und langweilig. Dafür gab er dann seiner Partnerin die Schuld, so dass sie oft stritten.
2. Als Teenager war er zurückhaltend und ging nur selten aus. Sein Vater dagegen hatte ständig Affären, von denen die ganze Familie wusste. Eines Tages erniedrigte sein Vater ihn: „Mensch, dass Du es noch nicht mal schaffst eine Freundin zu haben!“ Von da an hatte er den insgeheimen Wunsch zu beweisen, dass auch er ein toller Hecht war und dafür reichte nur eine Freundin eben nicht aus. Unbewusst provozierte er daher in seinen Beziehungen Streit, damit diese zerbrachen. So befreite er sich dann aus der Monotonie der einen Partnerschaft und konnte sich die nächste suchen.
In der Therapie war er so geschockt über das, was er sich selbst antat, dass er sein Verhalten losließ und unter neuen Vorzeichen in seine nächste Beziehung gehen konnte.
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Mann 32, kurz vor dem Samenerguss erschlafft der Penis
Dieses Problem fing genau nach der Geburt seines Sohnes an. Er hatte in Wirklichkeit kein Kind gewollt, hatte sich aber von seiner Lebensgefährtin und seinen Eltern bedrängen lassen. Der Gedanke an ein zweites Kind war unerträglich für ihn. Da er mental den Konflikt um seinen Sohn und ein eventuell zweites Kind nicht lösen konnte, machte sein Körper für ihn die Lösung. Dieser schloss jede weitere Zeugung sicher aus. Nachdem er verstand, welchen großen Dienst ihm sein Körper erweisen wollte, konnte er sein Problem annehmen. Weiterhin sah er, dass er keine Beziehung zu seinem Sohn aufgebaut hatte. Dies machte ihn unglücklich und daraufhin konnten wir den Ursprung seines Problems entkoppeln. In seiner Familie bezog er einen klaren Standpunkt allen weitern Kindern gegenüber.
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Mann 35, fühlte sich als sexueller Versager
Er mochte schnellen, harten Sex und seine früheren Partnerinnen auch. Seine Ehefrau spielte auch immer mit. So dachte er, es gefiele ihr, bis sie nach Jahren auf sehr verletzende Weise sagt, dass sie sich abgewertet fühle und er solle sie auf eine romantische Weise begehren. Er bemühte sich anders zu sein, obwohl ihm der Sex dann keinen Spaß mehr machte. So verlor er nach und nach die Lust und die Gespräche über Sex wurden häufiger. Der Druck stieg bis er zum Schluss seine Libido verlor. Da er seine Frau sehr liebte, kam er um seine Ehe zu retten. Dieses Problem hatte mehrere Facetten. Ein Grund waren seine sexuellen Vorlieben. Diese kamen aus einer Sexualaufklärung aus Pornos und einem Familiendrama des Urgroßvaters, der seine Töchter vergewaltigt hatte. Mein Klient spürte, dass es ihm besonders viel Spaß machte, wenn seine Partnerinnen sich ein wenig widersetzten. Er genoss das Machtgefühl. Als ihm bewusst wurde, dass er Verhaltensmuster seines Urgroßvaters übernommen hatten, verstand er seine Frau zum ersten Mal und er ekelte sich vor sich selbst. Wichtig war auch die Verletzung seitens seiner Frau aufzulösen und ein klares Verständnis herzustellen. Hier war auch die Frau gefragt, da es ein gemeinsames Problem war. Als ihm endlich die Schuld von den Schultern genommen war, konnten und wollten die beiden sich langsam wieder annähern und sich gegenseitig noch einmal ganz neu entdecken.
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Burn-out und Ängste


Mann 35, mit Burn-out
Er sollte einen neuen Absatzmarkt erschließen. Es war deutlich mehr Arbeit, als er erwartet hatte und sein Chef forderte ständig bessere Zahlen. Der Stress und seine Angst den Arbeitsplatz zu verlieren wuchsen, bis er nach 2 Jahren förmlich darunter zusammenbrach. Als er zu mir kam, litt er auch schon unter körperlichen Beschwerden, wie Rückenschmerzen und Schmerzen im Arm, die sich bis zum Herzen hoch ausbreiteten. Sein Hauptproblem war, dass er nicht nein sagen konnte. Nein sagen fühlte sich aus sehr tief liegenden Gründen lebensgefährlich für ihn an. Genau da setzten wir an. Kurz nach der Therapie trennte er sich von der Firma, da er für einen solchen Chef nicht mehr arbeiten wollte.  
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Frau 31, mit Panikattacken
Sie hatte Angst alleine das Haus zu verlassen und unter fremden Menschen umzukippen, bis hin zur Angst zu sterben. Es gab eine Vielzahl von Faktoren. Ihre erste Panikattacke kam nachdem sie Drogen genommen und daraufhin verdorbenen Kirschsaft getrunken hatte. Sie hatte immer noch Panik als Ihr Stiefvater sie zum Internat fahren wollte und daraufhin durfte sie einige Zeit bei den Eltern bleiben. Da bekam sie erstmalig besondere Zuwendung, denn sie stammt aus einer sehr gefühlskalten Familie. Erst bei einem Vorfall in ihrer jetzigen Beziehung kamen die Ängste zurück. In fast allem was wir bearbeiteten ging es um das Gefühl der Einsamkeit. Das fing schon nach ihrer Entbindung an und setzte sich in unterschiedlichen traumatischen Erlebnissen fort. Der Hauptaspekt war die Zuwendung, die sie damals und heute durch ihr Leid in den Panikattacken erhielt. Dies waren für sie die einzigen Momente totaler Nähe, die sie wirklich zulassen konnte. Damit bekamen die Attacken einen besonderen Nutzen und der Prozess des Loslassens war ein schwieriger mit einigen Rückschlägen. Denn nun galt es für sie andere Wege der Zuwendung zu finden. Dies fiel ihr schwer, da Leid der sicherste Weg war.
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Allergien und Schlafstörungen


Allergien funktionieren wie eine Alarmanlage. Das Allergen ist in der Stresssituation ein Schlüsselreiz, den das Gehirn abspeichert. Erst nachdem der Stress überwunden ist, beginnt die Allergie. Begegnen wir nun erneut dem Allergen, reagiert unser Körper allergisch, damit wir gar nicht erst wieder einem solchen Stress ausgeliefert werden – auf körperlicher Ebene eine logische Lösung, doch leider hilft sie nicht.
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Frau 31, mit Alkohol und Milchallergie
Alkoholallergie: Sie hatte einen furchtbaren Streit mit ihrer Mutter. Die Mutter war in diesem Moment sehr angetrunken. Einige Zeit danach entschied sie sich den Kontakt zu ihrer Mutter ganz abzubrechen. Da kam die Allergie, die sie besonders wahrnahm, wenn sie Haarspray benutzte, da dies auch Alkohol enthält. Wir neutralisierten den Streit und lösten ihre negativen Gefühle der Mutter gegenüber auf. Dadurch verschwand die Notwendigkeit für die Allergie und somit die Allergie, was sich auch schon beim nächsten Gebrauch von Haarspray zeigte. Milchallergie: Ihr Baby war ein Frühchen und es gab Probleme beim Stillen. Sie war gezwungen abzupumpen und hasste es, weil sie sich wie eine Milchkuh vorkam. Nachdem sie abgestillt hatte kam die Kuhmilchallergie. Gefühlsmäßig neutralisierten wir ihre Stillzeit und jetzt kann sie wieder Kuhmilch trinken.
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Frau 29, mit Gräserallergie
Seit der Grundschule war sie allergisch auf Gräser. Als sie noch klein war, hatte ihre sonst immer pünktliche und zuverlässige Mutter sie einmal vor dem Kindergarten stehen lassen. Sie stand dort umgeben von Wiesen und hatte panische Angst ihre Mutter würde aus den schrecklichsten Gründen nie mehr kommen. Von da an war das Abholen für sie mit Stress verbunden. Dieser Stress war vorbei, als sie in die Schule kam, da sie von dort allein nach Hause ging. Wir entkoppelten diesen Stress und nach dem Frühjahr und Sommer zeigte sich dann auch, dass sie von dem lästigen nach Luft schnappen befreit war.
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Frau 40, mit Schlafstörungen
Die Oma hatte zuvor auf das Kind ihrer Schwester aufgepasst, das dann bei ihr an Kindstod gestorben war. Die Familie gab ihr die Schuld. Ab dem dritten Lebensmonat wurde meine Klientin auch tagsüber zu dieser Oma gebracht, die nun panische Angst hatte, dass dies noch einmal passieren könnte. Deshalb ließ sie das Baby nicht lange schlafen und hielt es dann wach. Egal um welche Uhrzeit meine Klientin aufwachte, konnte sie danach nicht wieder einschlafen. Nicht weiter zu schlafen wirkte immer noch in ihr wie ein alter Befehl der Oma. Diesen entkoppelten wir und stellten fest, dass sie Schlafentzug auch benutzte, wenn sie sich schuldig fühlte. Das bedeutete, dass das Baby glaubte es sei Schuld, dass man es nicht schlafen ließ, also galt es auch diesen Komplex zu bearbeiten, damit sie nun endlich ausgeschlafen durchs Leben geht.
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Übergewicht


Frau 41, Gewichtsprobleme
Gewichtsprobleme haben oft etwas mit "sich von der Mutter alleingelassen fühlen" und dem "sich vor der Mutter breit und dick machen" zu tun. In diesem Fall auch.
Mit 13 war sie noch schlank und mit 14 war sie dick. Warum nahm sie so schnell zu? In einem Urlaub hatte ihr Vater sie wegen eines Missverständnisses verprügelt. Die Mutter wollte eingreifen, aber hatte sich vom Vater abhalten lassen und nur zugeschaut. Also, die Mutter war nicht für sie da. Genau wie bei der Geburt, als die Hebamme so feste zugeschlagen hatte, damit sie endlich atmete. Auch da war die Mutter anwesend, hatte sie aber auch nicht gerettet. Nun baut sie sich mit ihrem Gewicht regelrecht vor der Mutter auf und klagt sie mit ihren Pfunden an.
Nach dem sie ihren Schmerz und ihre Wut gespürt hatte, spielen diese Erfahrungen keine Rolle mehr, sie braucht ihre Pfunde nicht mehr und kann diese jetzt loslassen.
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Chronische Schmerzen und körperliche Leiden


Mann 63, mit starken Kiefernschmerzen
Seine Kiefernschmerzen fingen nach einer Unterhaltung mit seiner älteren Schwester an. Sie hatte ihn als Geizhals beschimpft. Er hängt sehr an seiner Schwester und verbeißt sich immer alles böse, was ihm auf der Zunge liegt. Fällt das Zurückhalten von ärgerlichen Worten sehr schwer, hilft der Kiefer beim Schweigen mit, indem er sich verschließt. Normalerweise bewegen sich die Kiefernmuskel und sorgen dafür, dass der Kiefer sich während des Sprechens öffnet. Es stellte sich raus, dass er während seiner Lehrzeit bei Ihr wohnte und all sein Geld abgeben musste, was ihn damals schon immer sehr wütend machte. Nun kamen in dieser Unterhaltung über das Geld die unterdrückten Gefühle wieder hoch. In der Therapie erlaubte er sich seinen Zorn auf seine Schwester raus zu lassen und entlastete damit seinen Kiefer, so dass er wieder schmerzfrei war.
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Frau 49, mit Atemnot
In manchen Momenten hatte sie das Gefühl zu ersticken. Wir fanden den Grund in ihrer Familiengeschichte. Sie fühlte sich sehr mit ihrem Vater verbunden, der auch an Atemnot litt. Er war das siebte und letzte Kind in seiner Familie. Bei der Geburt hatte seine Mutter der Hebamme gesagt: “Wenn er nicht atmet, hau nicht drauf, ich habe genug Kinder.“ Der Vater hatte also das Recht zum Leben nicht bekommen. Als ihr klar wurde, dass sie dieses Trauma von ihrem Vater übernommen hatte und es nicht ihres war, konnte sie ihr Recht zu leben zum ersten Mal spüren. Seit diesem Moment meldet sich ihr Atemnot fast gar nicht mehr und geht weg, wenn sie sich daran erinnert, dass sie leben darf.
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Frau 38, häufiger Stimmverlust
Stimmverlust und Heiserkeit kommen durch Schreckangst. Sie erschreckte sich furchtbar, wenn ihre Handlungen unerwartet massiv kritisiert wurden. Dann fühlte sie sich in ihrer Person in Frage gestellt und musste diese Dinge klären – danach verlor sie meist ihre Stimme. Ursprung: Als vierjähriges Mädchen musste sie wegen eines Krankenhausaufenthaltes ihrer Mutter in einen Hort. Anfangs kannte sie die Regeln nicht und spielte einfach weiter im Sand, obwohl es zum Mittagessen geklingelt hatte. Die Erzieherin hatte sie dann wütend von hinten gegriffen und unter Beschimpfungen aus dem Sandkasten geholt. Sie hatte diesen Moment als traumatisches Ereignis noch komplett abgespeichert. Das Schlimmste für sie war der Schrecken, als sie plötzlich von hinten hochgerissen wurde und sie hatte sich wegen der Wut der Erzieherin nur noch dumm und in ihrer Person abgelehnt gefühlt.
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Schul- und Verhaltensprobleme


Bei allen Beispielen ist zu berücksichtigen, dass wir für die Ursache eines bestehenden Problems in der Vergangenheit schauen. Jeder Fall ist individuell zu betrachten. Das bedeutet, zwei Kinder mit den gleichen Rahmenbedingungen werden nicht zwangsläufig die gleichen Erfahrungen machen. Sobald die Kinder verstanden haben, dass sie die alte Erfahrung nicht mehr brauchen, kann man diese entkoppeln.
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Junge 6, schrieb nur spiegelverkehrt
Er sagte die Buchstaben drehten sich beim Schreiben um. Nach der Frage welchen Stress die Mutter in der Schwangerschaft hatte, bei dem sie sich gerne umgedreht hätte, sagte sie, dass sie den Umzug von Wohnung ins Haus alleine machen musste. Der geschäftlich eingespannte Mann war nie da, was sie sehr verärgerte. Sie hätte sich am liebsten umgedreht und alles fallen gelassen. Da dieser Stress schon lang vorbei war, machte es keinen Sinn, dass das Kind noch daran festhielt und die Lösung machte, indem er die Buchstaben umdrehte. Nachdem er das verstand, konnte er endlich richtig herum schreiben.
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Junge 6, drehte alle Zahlen

Zahlen haben mit Zahlen und auch mit be- zahlen zu tun. Die Mutter wurde mit ihm schwanger als der Bruder eingeschult wurde. Dadurch verpasste sie die Gelegenheit wieder arbeiten zu können und ihr eigenes Geld zu verdienen. Das stresste sie sehr. Nachdem er verstanden hatte, was sich für die Mutter verdreht hatte, konnte ich ihn in der Sitzung von der damaligen Erfahrung lösen und er schrieb die Zahlen richtig.
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Mädchen 14, mit Konzentrationsmangel

In den Prüfungen kann sie sich nicht dauerhaft konzentrieren und hat andere Gedanken im Kopf. Da die Geburt die erste Prüfung ist, lernen wir wie man sich da schon verhält. Sie wurde unter Vollnarkose geboren und ihre Mutter konnte sich deshalb nicht auf die Geburt konzentrieren. Nachdem wir das Mädchen von den Erfahrungen der Mutter gelöst hatten, kann sie nun in ihren Prüfungen konzentriert durcharbeiten.
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Mädchen 11, brauchte immer Hilfe bei Ihren Hausaufgaben

Ihre Mutter verlor im sechsten Monat ein Kind und wurde sofort darauf mit ihr schwanger. So sehr sie sich auf das Kind freute, so sehr war sie noch mit der Trauerarbeit beschäftigt. Dies sind sehr verwirrende Informationen für ein Baby im Bauch. So war das Mädchen sich der Liebe ihrer Mutter nie sicher und forderte die Hilfe bei den Hausaufgaben als Liebesbeweis ein. Erst als Mutter und Tochter klar wurden, welche Unsicherheit das Kind fühlte, konnte die Mutter ihr verständlich machen, wie es ihr selbst ging und mit wie viel Liebe sie die Tochter erwartet hatte. Die Verwirrung wurde aufgelöst und das Mädchen fühlt sich geliebt, so dass sie jetzt ihre Hausaufgaben selbstständig macht.
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Mann 30, hatte Angst in Prüfung die Antworten nicht zu finden und stammeln
Seine Prüfungsangst trat insbesondere bei mündlichen Prüfungen auf. Es stellte sich heraus, dass seine sehr junge Mutter bereits mit ihm schwanger war als sie nach Deutschland auswanderte. Sie hatte furchtbare Angst bei ihrer ersten Geburt nicht zu wissen, was sie tun soll und sich selbst auch nicht mitteilen zu können. Nachdem wir sein erlerntes Empfinden entkoppelten, geht er nun mit einer natürlichen Angeregtheit in seine Prüfungen.
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Mädchen 10, fühlt sich einem Lehrer ausgeliefert und allein
Sie fühlte sich verzweifelt und allein, wenn dieser Lehrer sie vor der Klasse vorführte und dennoch schien ihr dies ganz normal.
1. Zu ihrer Geburt fuhr ihre Mutter mit Wehen zur Klinik. Sie war ganz allein und wurde nicht ernst genommen. Man schickte sie wieder nach Hause.
2. Als sie ein Baby war, hatte ihre Mutter einen Unfall und brach sich beide Handgelenke. Deshalb konnte sie ihr Baby nicht so halten und nehmen, wie dieses es sich gewünscht hätte. Es fühlte sich emotional ausgeliefert. Der Lehrer löste in ihr diese alten Gefühle aus. Mutter und Tochter versetzten sich gemeinsam noch mal in jene Gegebenheiten und lösten dabei das Problem auf.
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Junge 6, aß viel Schokolade, war trotzig und grüßte nie

Er fühlte sich von seinen Eltern ungewollt. Dafür gab es 3 Ursachen:
1. Die Eltern wurden ungewollt schwanger. Deshalb war ihre erste Reaktion ablehnend.
2. Sie wollten eigentlich nach Australien reisen. Diese Reise wurde wegen der Schwanger-
schaft abgesagt, was die Mutter sehr traurig machte.
3. Der Vater holte Mutter und Kind nicht wie vereinbart vom Krankenhaus ab, sondern ließ sie stehen. Dies konnte sie ihrem Mann nicht verzeihen und redete oft wütend darüber.
Er grüßte nicht, weil man ihn nicht willkommengeheißen hatte. Er war trotzig, weil er seine Eltern dann wütend machte. Damit bewies er sich, dass sie ihn nie gewollt hatten. Er aß viel Schokolade, weil dies ihm Geborgenheit gab.
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Junge 7, war immer sehr unglücklich und fühlte sich benachteiligt

Nach drei Kindern fühlte sich die Mutter, bei dem Gedanken an ein viertes Kind, überfordert. Im Internet schaute sie sich oft Berichte über „Sternenkinder“ an. Dies sind Kinder die tot geboren werden oder kurz nach der Geburt sterben. Damit signalisierte sie ihrem Baby unbewusst, dass er auch so ein Kind sein sollte. Im Klartext heißt das: meine Mutter würde mich mehr lieben, wenn ich tot wäre. Als der Mutter in der Sitzung bewusst wurde, welche Gefühle sie in ihrem Sohn ausgelöst hatte, war sie total entsetzt. Gemeinsam lösten wir dies auf und der Junge fühlt sich jetzt geliebt und gewollt.
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Probleme von Babys und Kleinkindern


Junge 20 Monate, mit Einschlafproblemen
Nach der Entbindung durch einen Kaiserschnitt durfte er nachts nicht bei seiner Mutter bleiben. Durch dieses traumatische Erlebnis, stellte er nun immer sicher, dass Mama abends noch bei ihm war. Wenn sie das Zimmer verlassen wollte, schreckte er sofort auf und es dauerte meistens bis zu 1,5 Stunden bis er wahrhaftig eingeschlafen war. Seitdem wir seinen Stress gelöst hatten, schläft er immer direkt und friedlich ein.
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Schreikind und meckerte immer
Ihr Geschrei machte ihre Mutter fertig. Der Grund war in der Geburt zu finden. Die Mutter wäre im Kreissaal furchtbar gerne aufgestanden, aber die Hebamme erlaubte es ihr nicht. Sie hätte die Hebamme unglaublich gerne angeschrieen, verkniff es sich aber und blieb wütend auf dem Bett liegen. Ihre Tochter erledigte das Schreien für sie, sobald der Kopf zu sehen war. Hier musste die Geburt entkoppelt werden. Auch wenn wir dies erst 30 Jahre später taten, weil sie da immer noch meckerte und sich ständig aufregte, ist es ein perfektes Beispiel für ein Schreikind. Man hätte dies auch im Kleinkindalter zusammen mit der Mutter wunderbar auflösen können.
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Mädchen 24 Monate, mit Eiweißintoleranz bei Kuhmilch

Ihre Mutter hatte wahnsinnig große Angst Ihr Kind nicht ernähren zu können. Sie wollte auf keinen Fall zufüttern müssen. Obwohl das Baby 1 Liter trank, nahm es einfach nicht zu, so dass der Mutter nichts anderes übrig blieb als auch Ersatznahrung zuzufüttern. Als der Stress um das Stillen beendet war, machte das Kind eine Milcheiweißintoleranz. Die Intoleranzen, sowie Allergien entstehen immer erst, wenn die Krisenphase überwunden ist. Zur Auflösung musste die Mutter ihre Glaubenssätze und Ihren damaligen Stress loslassen und das Zufüttern annehmen. Jetzt kann die Tochter wieder Milchprodukte genießen.
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Prüfungsangst


Mann 30, hatte Angst in Prüfung die Antworten nicht zu finden und stammeln
Seine Prüfungsangst trat insbesondere bei mündlichen Prüfungen auf. Es stellte sich heraus, dass seine sehr junge Mutter bereits mit ihm schwanger war als sie nach Deutschland auswanderte. Sie hatte furchtbare Angst bei ihrer ersten Geburt nicht zu wissen, was sie tun soll und sich selbst auch nicht mitteilen zu können. Nachdem wir sein erlerntes Empfinden entkoppelten, geht er nun mit einer natürlichen Angeregtheit in seine Prüfungen.
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